Warum der Merkur in meinem Logo ist

 

Was genau ist da um das "O" in YOGA?

Das ist das astronomische Symbol für den Merkur. Aber warum ist der Merkur in meinem Logo?

 

Der Planet Merkur ist im Sonnensystem der kleinste Planet. So wie mein/ unser Raum auch nicht der größte ist, aber dafür ist er der Sonne am nächsten.

Ravi Mahan, mein spiritueller Name, der so viel bedeutet wie „sie scheint mit der erhebenden Strahlkraft, wie die Sonne auf Erden“. So kommen wir in dem kleinen Raum der Sonne nah ;-)

Der Merkur ist wegen seiner Größe und chemischen Zusammensetzung ein erdähnlicher Planet.

Kundalini Yoga, so wie es von Yogi Bhajan gelehrt wurde, ist das Yoga der Haushälter. Ein Yoga das im Hier und Jetzt praktiziert wird und in den Alltag integriert werden kann. Keine Enthaltsamkeit, kein Zurückziehen in irgendwelche Höhlen im Himalaja... Bodenständig.

Yogi Bhajan sagte: „Mach dein Sadhana und dann sieh zu, dass du den Bus kriegst. Und sei kein nutzloser Heiliger.“

Der Merkur steht für den Wochentag Mittwoch, an dem ich auf diese Erde gekommen bin, um meine Erfahrungen zu machen.

 

Außerdem steht der Merkur für Kommunikation und wir ordnen ihm den kleinen Finger zu.

Dieser Ra Ma YOGA-raum wird symbolisiert durch einen offenen Kreis, der Jede Willkommen heißt, aber auch wieder frei gehen lässt.

Er soll ein Raum der Kommunikation sein.

Das bedeutet nicht, dass in den Stunden ständig gequasselt wird.

Es soll eine Kommunikation zwischen dir und mir und uns sein. Ein Ort der Begegnung. Ja, da wird gequasselt, besonders weil´ s nur Frauen sind und hoffentlich auch viel gelacht. Humee Hum Tumee Tum - Recognize that the other person is you.

Aber es geht auch um eine Kommunikation zwischen dir und deinem Körper. Wo spürst du was? Wo sind heute deine Grenzen? Was fühlt sich toll an?

Eine Kommunikation zwischen dir und dem Göttlichen, deiner Seele. Erfahre das Einssein.

Ek Ong Kar.

Dieses Yoga, in diesem Raum, soll die Kommunikation in deinem Körper mit sich selbst aufrecht erhalten oder bei der Neueinstellung helfen. Dein Nervensystem, dein Hormonsystem, deine Muskeln, alles kommuniziert ununterbrochen miteinander.

Ra Ma, die Anfangsbuchstaben meines spirituellen Namens.

Und zwei wichtige Mantren.

Ra, die männliche Sonnenenergie und Ma, die weibliche Energie des Mondes.

Tag und Nacht. Aktiv und wärmend, passiv und kühlend.

Auch hier werden Gegensätze aufgezeigt, die durch Kommunikation überbrückt werden können.

 

Mercurius war ein römischer Götterbote (bei den Griechen war es Hermes und auch Iris), der mit seinem Dienst zur Kommunikation beitrug.

Mercurius, und auch die anderen Götterboten, tragen einen Stab. Um ihn herum winden sich zwei Schlangen nach oben, die schon Ähnlichkeit mit der Kundalini Energie haben, die sich der Wirbelsäule entlang durch die Chakren nach oben winden.

Oben sind zwei Flügel abgebildet.

Engelsflügel? Werden wir engelsgleich, wenn die Kundalini aufsteigt? Probiere es aus.

Auf alle Fälle kannst du mit Kundalini Yoga fliegen gehen und gleichzeitig auf der Erde bleiben.

 

 

Wie ihr merkt, ich habe viel nachgedacht und nachgespürt, was zu mir passt und zu mir gehört, wofür ich stehen möchte....

Was fällt dir dazu ein? 

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Massagen im Alltag - ein Geschenk an dein Kind

Kleine Massagen kannst und solltest du in euren Alltag integrieren.

 

Beginne doch mit einer wohltuenden Handmassage.

Unsere Hände stehen in direkter Verbindung zu unserem Herzen und eine Massage wirkt verbindend und herzöffnend. Sie beruhigt und entspannt dich und dein Kind. 

Außerdem sind die Hände bei Schulkinder oft schon verspannt.

 

Nimm dir einen Moment Zeit und Ruhe. Vielleicht mag dein Kind sich hinlegen, aber es geht auch im Sitzen und als kurze Pause zwischen den Hausaufgaben.

Bleib offen und flexibel für die Bedürfnisse deines Kindes. Wir Erwachsenen haben immer eine ideale Vorstellung, aber Kinder sind da Freigeister. Lass dich darauf ein, was deinem Kind gefällt. Sie entscheiden ganz intuitiv und nehmen dich mit in ihre Welt.

 

Vielleicht gibt es ein angenehmes Körperöl, dass ihr gerne benutzt. Oder nimm ein Mandelöl und mische ein paar Tropfen von eurem ätherischen Lieblingsöl unter.

Eine Handcreme tut´s aber auch.

Du kannst leise Entspannungsmusik laufen lassen, eine Phantasiereise erzählen oder ein Mantra singen. Oder ihr genießt die Stille.

 

Halte die Hand deines Kindes mit beiden Händen und beginne mit sanften Streichbewegungen. Streiche die Finger langsam aus und bleibe achtsam und intuitiv.

Eine Berührung, die von Herzen kommt, fühlt sich gut an und sie wird gut tun.

 

Schenke deinem Kind ungeteilte Aufmerksamkeit und Geborgenheit.

 

Es wird ihm helfen ein selbstbewusster Mensch zu sein und sich in sich selbst sicher zu fühlen.

 

Berichte mir doch gerne über deine Erfahrung und trage mehr Liebe in die Welt.

Deine Ravi Mahan

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Jambo Kenya - mein Besuch bei Familie Tosha und was eure Spenden bewirken

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Das dicke Ende der Kirtan Kriya...

Die Kirtan Kriya und ich - 90 Tage - wir wurden keine Freunde....

 

Und so kam es, dass ich bisher auch nicht von meiner Erfahrung berichtet habe.

Ich beendete die Zeit und wollte sie einfach nur hinter mir lassen. Nicht mehr dran denken, nicht mehr darüber sprechen. Aus den Augen, aus dem Sinn.

 

Aber eine Blog-Leserin fragte mich, wie es weiter ging, welche Erfahrungen ich noch machen durfte. Und auch, wenn diese Erfahrungen eher unschön für mich waren, zumindest oberflächlich betrachtet, so sage ich dennoch, dass ich sie machen DURFTE. Denn unter der Oberfläche hat sich sicherlich was getan, auch wenn mir vielleicht nicht klar ist, was.

Aus diesem Grund möchte ich berichten und hoffe, es stillt deine Fragen.

 

90 Tage hatte ich geschafft, aber eigentlich hatte die Kirtan Kriya mich geschafft. 

Die Zeit mit ihr wurde nicht besser.

Es kamen keine Wellen mehr. Es blieb dauerhaft ätzend, ich blieb dauerhaft ätzend.

Über die Zeit wurde ich immer kraftloser, und auch ich hatte das Gefühl, die Pest am Leib zu haben.

Meine Schüler blieben weg.

Im Mittwochs-Kurs saßen wir nachher nur noch zu Dritt.

DANKE an die beiden starken Frauen, die es mit mir und meiner Energie aushalten konnten.

Ich war einfach leer, genervt, missmutig...

Nicht, dass ich es an meinen Schülern ausgelassen hätte, aber unbewusst haben sie es sicherlich gespürt. Ich konnte mich selbst nicht ausstehen.

Meine Familie litt ebenfalls. Sie sehnten sich, genau wie ich, nach Tag X, dem Ende der Meditation. 

 

Ich hatte seltsame Träume, 

Normalerweise träume ich immer aus meiner Perspektive. Ich bin Ich.

Ich träume Sachen, die, wenn auch manchmal absurd, trotzdem in mein jetziges Leben passen.

Aber ich fing an aus anderen Perspektiven zu träumen. 

Ich war nicht die Person, die ich jetzt bin. Die Träume waren anders. 

Ich sah und tat Dinge, die mich erschreckten und ekelten, und auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. 

Meine Träume belasteten mich sehr. 

Ob sie aus alten Leben stammen?!

Fakt ist: Die Kirtan Kriya ist mega mega intensiv und kraftvoll.

 

Man soll eine Meditation ja so lange machen, bis man sie gemeistert hat.

Ich habe sie definitiv NICHT gemeistert.

Mit Sicherheit wäre da noch mehr passiert, hätte ich tiefer gerührt, wäre vielleicht Klarheit entstanden und es hätten sich Dinge geklärt.

Aber es ging nicht mehr !!! Ich hatte keine Kraft mehr.

Es hat lange gedauert, bis ich mich erholt hatte und wieder in meine Kraft kam.

Ja ja, ich weiß, dass ich nochmal dran muss, aber nö nö, erst einmal nicht.

Es gibt ja noch andere Meditationen, die man ausprobieren und mit denen man Erfahrungen machen möchte. ;-)

 

Ich hatte es also 90 Tage durchgehalten und der letzte Tag war passender Weise Neumond.

Eine gute Zeit, um mit einer neuen Phase zu beginnen. Einer Kirtan Kriya- freien Phase.

An diesem Tag hatte ich außerdem ein Aquarian Sadhana geplant.

Es hatten sich 12 TeilnehmerInnen angemeldet, mehr als ich in meinen Kursen hatte :-/

Deswegen wollte ich es auf gar keinen Fall ausfallen lassen.

Aber am Freitag Abend, der Abend davor, bekam ich leichtes Fieber, fühlte mich noch weniger in meiner Kraft, aber ich wollte dieses Sadhana auf gar keinen Fall ausfallen lassen, wo doch so viele Menschen um 5:30 Uhr zum Yoga erscheinen wollten.

Also nahm ich abends ein fiebersenkendes Mittel, schlief gut, fühlte mich gut. 

Morgens nahm ich, shame on me - ich würde jedem dafür den Kopf waschen, prophylaktisch erneut ein fiebersenkendes Mittel, damit ich bloß fieberfrei bleiben würde.

Das Aquarian Sadhana war toll, immer wieder eine magische Zeit.

Aber gegen  8:30 Uhr war ich fix und fertig, räumte auf, schleppte mich nach Hause, fiel ins Bett und wurde richtig krank.

Eine Woche ging NICHTS mehr, ich war völlig tiefenerschöpft. 

In mein angeschlagenes Kirtan Kriya - Tief hatte sich eine Grippe eingenistet.

Und es war kein gewöhnlicher grippaler Infekt, die kenne ich, es war heftiger.

Jenseits von Gut und Böse.

Mein Körper brannte jeden Mist und jeden Dreck raus und fieberte was das Zeug hielt.

Ich nahm es positiv und ließ ihn auch ungebremst den Rest der Woche fiebern, schonte mich und blieb liebevoll zu mir.

 

Wie gesagt, es dauert lange, bis ich wieder in meine Kraft fand, aber ich bin froh, die Kirtan Kriya gemacht zu haben. Und ich hoffe noch immer, dass dich meine Erfahrungen nicht abschrecken.

Ich habe viele positive Berichte und Erfahrungen über die Kirtan Kriya gelesen, auch wenn ich das immer nicht nachvollziehen konnte und mich fragte, ob ich was falsch machen würde...

 

Bitte schreib mir doch über deine Erfahrungen.

Ich freue mich über eine Austausch.

 

Desweiteren wünsche ich dir Kraft und jede Menge Selbstliebe, sowie tolerante starke Menschen, die dich begleiten.

 

Deine Ravi Mahan 

 

Die Kirtan Kriya und ich....

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Ravi Mahan Kaur - jetzt dreht sie völlig durch !?

In letzter Zeit hab ich das öfter zu hören bekommen. Manchmal direkt und manchmal dezent durch die Blume.

Mal sind es Menschen die mir Nahe stehen, aber auch Menschen die mich nicht gut kennen.

Erst diese Woche auf dem Geburtstag meiner Mutter.

Eine Freundin von ihr, bekannt für ihre direkte Art, knallte mir das fast als erstes ins Gesicht.

Sie hatte meinen Yoga-Flyer gelesen auf dem mein weltlicher und mein spiritueller Name steht.

"Daran muss man glauben. Ich tue das nicht!" - Ich schon!!

Meine Mutter gab mir meinen weltlichen Name. Sie suchte ihn mit Liebe aus. Das ist gut so.

Er gehört auch zu mir. Er zeigt, wo ich her komme.

Mein spiritueller Name wurde anhand meiner Numerologie und einigen anderen Informationen für mich ausgewählt. 

Da steckte keine liebende Mutter dahinter. Mit Sicherheit auch liebevolle Hingabe zu dieser Aufgabe, spirituelle Namen zu vergeben.

Aber er zeigt mir meine Zukunft, wie ich meinen Yoga-Weg verstehen und gehen soll - welche Bestimmung ich habe.

Ist das durchgeknallt???

Ich verstehe, dass es fremd ist. Und ich verstehe auch, dass fremde Dinge und Situationen den Menschen Angst machen können.

Sie müssten sich öffnen, ihre Komfortzone verlassen. Das birgt ein Risiko, aber auch eine Chance!

 

Mir ging es lange Zeit nicht gut. Ich hatte vergessen wer ich bin, was ich kann und wohin ich möchte. 

Das war eine furchtbare Zeit.

Und um den neuen Weg zu gehen brauchte ich sehr viel Mut. Glaubt mir: SEHR VIEL MUT !!

Alleine mir einzugestehen, dass ich eventuell, vielleicht, in Betracht ziehen könnte mir nur vorzustellen Kinderyogalehrerin werden zu wollen....

Und dann auch meine Familie davon in Kenntnis zu setzen...unvorstellbar schwer.

Zu dieser Zeit hätte ich niemals nach einem spirituellen Namen gefragt. Ich hätte mich viel zu "unwürdig" gefühlt. 

Aber Schritt für Schritt ging ich meinen neuen Weg immer weiter. Und ich wachse. Ich habe mich selbst wiedergefunden. Ich weiß was ich kann und wohin ich möchte. Es ist bestimmt nicht immer alles rosarot und voller Zuckerguss. Ganz bestimmt nicht. Und solche Aussagen, die garantiert auch still hinter meinem Rücken geäußert werden, versetzen mir einen Schock.

Ich fühle mich angegriffen, meine Selbstsicherheit wird kurz erschüttert, aber dann erinnere ich mich daran, was mir wirklich Kraft gibt. Und das ist dann doch wohl der richtige Weg und nicht durchgeknallt.

 

"Understand through compassion 

or you will missunderstand the times."

4. Sutra des Wassermannzeitalters

 

Und wisst ihr, warum ich Kinder so sehr liebe??

Sie sind ohne Vorurteile.

Wenn sie mich fragen, wie ich heiße, dann sage ich ihnen, dass meine Mama mich Eva-Maria genannt hat und mein

Yoga-Name Ravi Mahan ist. 

Sie gucken und es rattert in ihren kleinen Köpfchen. Der Name klingt fremd. In aller Regel sind sie dann neugierig und wollen mehr wissen.

Kinder haben so viele Fragen. Das ist so wundervoll und mein Herz geht auf.

Ich stelle ihnen frei, wie sie mich nennen möchten und es kommt meistens mein weltlicher Name, einfach weil er vertrauter und einfacher ist. 

Aber niemals, wirklich niemals, würden die Kinder mich deswegen für durchgeknallt halten. 

Wieder ein Grund warum ich sie Little Gurus nenne. Wir können alle so viel von ihnen lernen.

 

Falls es jemanden interessiert, was Ravi Mahan bedeutet...

 

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Golden Milk - süß und kraftvoll

Goldene Milch......hmmm, dachte ich mir, ich weiß ja nicht.......kann ja mal nicht schaden es auszuprobieren.

 

Meine Mutter hat Rheuma und auch ich bekam vor 3-4 Jahren die ersten Schmerzen in den Fingergelenken. Der Arzt verschrieb mir damals Ibu, aber ich hab es nur in die Ecke gepfeffert. Das wollte ich definitiv nicht! Ich bin zu jung, um mich mit so einem Scheiß auseinander zu setzen! Also schob ich das Thema lieber mal weg. Schmiss es mit dem Ibuprofen in die Ecke und ignorierte es. Und so waren die Schmerzen manchmal da, und manchmal halt nicht.

Aber irgendwann fiel mir auf, dass meine Schmerzen tatsächlich nicht mehr da waren. Meine Finger waren wieder beweglich, keine Wassereinlagerungen am Morgen. Im Grunde so, wie es sein sollte. Ich fühle mich gut.

Nun, was hat sich geändert???

Ich habe mein Leben geändert, meine Ernährung, meine Gewohnheiten. Nicht von jetzt auf gleich. Aber nach und nach, ganz unbewusst und einfach, weil es mir gut tat. Und genauso unbewusst verschwanden auch die Schmerzen in den Fingern.

Ich begann mit Yoga und interessierte mich immer mehr für `LEBENsmittel`. Sie sollen Leben schenken.

Aus dem was ich esse baut und erneuert mein Körper sich selbst.

Und frag mal jeden Handwerker. Wenn er was bauen will, welches Material und Werkzeug er bevorzugt...Billigware??? Oder Qualität??? 

Und natürlich sündige ich mal, oder esse auch mal was Ungesundes, aber ich mach mir das dann auch bewusst. 

In der Ausbildung traf ich auf viele interessante und liebevolle Menschen, die mich unglaublich inspirieren.

Neue Lebenskonzepte und köstliche Rezepte kreuzten meinen Weg. Und ich fühlte mich ein wenig in die Pubertät zurück versetzt.

Wo man alles mal ausprobieren will, um sich selbst zu finden und zu testen. Wer bin ich eigentlich? Was mag ich?

 

Eines dieser wunderbaren Rezepte, die ich für mich entdeckte ist die Goldene Milch. Ein altes ayurvedisches Rezept (Ayurveda - das Wissen vom Leben). 

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ANAHATA - wie Yoga auf unser Herzchakra wirken kann

Heute unterrichtete ich zum Thema 4. Chakra, unserem Herzchakra.

Es steht für Liebe und Mitgefühl, wenn es geöffnet ist. 

Ich hatte die Mädls zwischen 9-12 Jahren in der Nachmittagsstunde. Sie waren aufgekratzt und unruhig., voller Power und Energie.

Zur fetzigen Musik haben wir uns bewegt und unseren Kreislauf in Schwung gebracht. Ich ließ sie Frösche machen, Windmühlen, Cross Crawl, yogisches Radfahren.....Ich sah wie die Gesichter strahlten.

Danach durften sie sich entspannen und sich gegenseitig ihre Hände massieren.

Unsere Hände stehen in Verbindung zu unserem Herzen. Sie führen die Tätigkeiten so aus, wie wir in unserem Herzen empfinden.

Wenn wir voller Zorn sind, können wir nicht zärtlich streicheln. Und genauso könne wir nicht unsere Hand erheben, wenn wir voller Liebe sind.

Ich gab ihnen ein Körperöl zur Handmassage indem die ätherischen Öle von Lavendel (wirkt beruhigend), Ceder (wirkt auf die Lunge, befreiend und schleimlösend) und Ylang Ylang (wirkt herzöffnend, antidepressiv und angstlösend) enthalten sind.

Es war erst etwas befremdlich für die Teens, sich gegenseitig zu berühren. Aber nachdem das Eis gebrochen war, haben sie es genossen und wurden ganz still und entspannt.

Im Anschluss meditierten wir mit dem Mantra Sat Kartar, welches ebenfalls herzöffnend wirkt. Dazu machten wir eine Armbewegung, die den Brustkorb öffnet. 

Ich empfinde es als ganz wunderbar, wenn ich höre, wie sie aus voller Seele singen und wirklich ausdauernd ihre Arme immer wieder öffnen. 

ANAHATA wird dem Element Luft zugeordnet. Aus diesem Grunde sind Atemübungen, der Aufenthalt in der frischen Luft und auch Singen förderlich für ein offenes Herzzentrum.

Das Singen synchronisiert den Atemfluss, und es ist egal, ob wir Mantras chanten, fetzige Popsongs trällern oder in einem Kirchenchor singen. Aber singt, singt aus ganzem Herzen, mit all eurer Liebe. Die Mantras unterstützen in ihrem Klang das alles natürlich. 

Das was am Anfang für mich total befremdlich war, das Singen an sich und dann auch noch das Singen von diesen fremden Worten, wurde in kürzester Zeit unentbehrlich für mich.

Ich liebe es. Mittlerweile finde ich meine Stimme auch gar nicht mehr so schlimm. Und eigentlich ist mir das auch egal. 

Es tut mir einfach gut und deswegen mache ich es täglich. Nicht nur bei meiner täglichen Yogapraxis, sondern auch beim Kochen, putzen, einkaufen, Autofahren.... einfach immer, wenn mir danach ist.

 

Ich schweife ab.....Als Abschluss legten wir aus kleinen, grünen Mosaiksteinen die 12-blättrige Lotusblume. Die Mädls fanden das super.

Am Ende der Stunde strahlten alle Kinder, waren ausgeglichen und freundlich und alle lagen sich plötzlich in den Armen. Das kam noch nie vor. Es war wunderschön anzusehen und erfüllte mich mit Dankbarkeit.

 

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Meine erste Stunde mit den kleinen Gurus

Aufgeregt war ich wohl genauso wie die Kids....

Auf wen werde ich treffen? Wie wird es werden? Was wird passieren? Wird alles glatt laufen?

Und das tat es! Alles lief rund.

Wir haben es sogar geschafft Yoga zu machen und uns nicht nur zu beschnuppern und kennen zulernen.

Aber auch dafür haben wir uns genug Zeit genommen.

Ich habe vier großartige Kinder in meiner Gruppe und ich freue mich auf die weiteren Stunden, die ich mit ihnen verbringen darf.

Ein herzliches Dankeschön an die Eltern für ihr Vertrauen und an die Kinder für ihre Lebensfreude !

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Ein weiteres Ausbildungswochenende liegt hinter mir

Am Sonntag kam ich spät aus Frankfurt zurück.

Ein wundervolles Wochenende liegt hinter mir. Ich habe neue Bekanntschaften gemacht, wir hatten Spaß, haben gelacht und geschwitzt, und dass nicht nur wegen dem Yoga, sondern auch, weil wir schönstes Sommerwetter hatten und unterm Dach mit dreiseitiger Fensterfront saßen :-) 

Es gab wie jedes Mal leckeres Essen und ich bin dankbar und glücklich.

Am Samstag habe ich meine erste Meditation angeleitet. Eine Meditation um gebrochene Herzen zu heilen.

Dazu habe ich die wunderschöne Version des "Guru Ram Das" Mantra`s von Gurudass Kaur abgespielt.

Ich bin ganz zufrieden, und wenn man Glauben schenken darf, dann ist es gut angekommen.

Wir haben uns an diesem Wochenende um das Herzchakra und Vergebung gekümmert.

Es hat volle Wirkung gezeigt.

Ich hatte gestern Morgen eine krasse Meditationserfahrung!!! Danach war mir den ganzen Nachmittag über schwindelig und speiübel.

Niemals hätte ich für möglich gehalten, dass diese Ausbildung so intensiv ist und so tief rein geht.

Aber das ist gut so.

Danach fühlte ich mich wie der eiserne Heinrich aus dem Froschkönig, als ihm die Ketten vom Herzen sprangen.

Mal sehen was noch so passieren wird....

SAT NAM

 

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